Werterhaltung bei Fertighäusern: Tipps und Tricks für Investoren

Viele Deutsche entscheiden sich heutzutage für eine Immobilie als Wertanlage.

Zeitgleich werden Fertighäuser immer beliebter, warum also nicht beides kombinieren?

Doch wie kannst Du sicherstellen, dass Dein Haus auch seinen Wert beibehält und dementsprechend eine gute Investition ist?

Wir haben die die wichtigsten Tipps und Tricks zur Werterhaltung bei Fertighäusern zusammengefasst.

Instandhaltung

Das Wichtigste beim Erhalt des Wertes einer Immobilie ist selbstverständlich das Bestehende zu pflegen und in gutem Zustand zu erhalten.

Ein Fertighaus bietet hier einen klaren Vorteil: Von Planung bis Fertigstellung wird alles von einem Hersteller übernommen.

Dieser kann auch bei späteren etwaigen Instandhaltungsmaßnahmen als Ansprechpartner dienen. Welche Materialien verwendet wurden und deren Bezug kann so leicht ermittelt werden. Auch wenn es eventuell zu einem Garantiefall kommt, wird so die Abwicklung deutlich erleichtert.

Um etwaige Mängel oder Abnutzungserscheinungen am Haus zu erkennen, sollte regelmäßig eine Inspektion erfolgen, etwa alle 2 bis 3 Jahre. Dazu benötigst Du erst einmal keinen Fachmann. Auffälligkeiten wie Risse in der Fassade oder eine tropfende Stelle im Dach erkennt man auch als Leihe.

Um Sicherzustellen, dass Du dabei wirklich nichts übersehen hast und eventuell später teure Langzeitschäden ausbessern musst, solltest Du etwa alle 5 bis 10 Jahre einen Bauberater für diese Inspektion zu Rate ziehen.

Zusätzlich solltest Du sicherstellen, dass die Wartungszeiträume für Geräte wie beispielsweise die Heizung eingehalten werden. Geld, dass du in die Instandhaltung deiner Immobilie steckst, kannst du im Übrigen, unter bestimmten Umständen, als Erhaltungsaufwendungen von der Steuer absetzen.

Energie und Wärme

fertighaus-als-immobilien-investitionUmweltschutz wird immer wichtiger und so erlässt auch die deutsche Bundesregierung mehr und mehr Verordnungen, welche die Mindeststandards beim Neubau betreffen. Ganz vorne mit dabei: Regelungen bezüglich Energieeinsparung.

Was also bei der Fertigstellung des Hauses als neuster Standard galt, ist eventuell nach ein paar Jahren bereits nicht mehr genug, so sinkt der Wiederverkaufswert.

Es ist davon auszugehen, dass besonders die Dämmung bei neuen Verordnungen eine große Rolle spielen wird. Denn ohne gute Dämmung nutzen auch noch so sparsame Heizmethoden nichts. Eine nachträgliche Dämmung kostet viel Geld, solltest Du also noch in der Planungsphase stecken, bedenke diesen Faktor.

Eine weitere Möglichkeit im Bereich Energie, ist der Einbau eines Ofens. Heizöl wird immer teurer, während Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Abgesehen davon sind Öfen im Bereich Gemütlichkeit unschlagbar und ein sehr gutes Verkaufsargument.

Damit dieser auch wirklich zur Werterhaltung Deines Hauses beiträgt, solltest Du sicherstellen, dass er auch regelmäßig gereinigt und gewartet wird.

Hochwertige Materialien

Nicht nur die Immobilie sollte als Investition angesehen werden, auch die Innenausstattung. Selbstverständlich ist diese absolute Geschmackssache und im Falle eines Verkaufs dementsprechend auch Glückssache.

Allerdings gibt es einen Faktor, auf den jeder Käufer achtet: Langlebigkeit.

Und nichts strahlt dies mehr aus, als hochwertige Materialien. Viele Hersteller von Fertighäusern bieten beispielsweise Echtholz-Böden an.

Doch auch Badezimmer-Ausstattung von anerkannten Keramikherstellern, kann zum Erhalt des Wertes beitragen und beim Verkauf als Preisargument dienen. Denn diese Materialien sind dafür bekannt, dass sie sich nur langsam abnutzen.

So stellst Du außerdem sicher, dass die Ausstattung auch nach einigen Jahren kaum Abnutzungserscheinungen zeigt.

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