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Immobilien renovieren und aufwerten rentiert sich

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Wer erfolgreich in Immobilien investieren möchte, ist gut damit beraten, die eigenen Objekte nach dem Kauf zu renovieren und für zusätzliche Ausstattung zu sorgen, die den Wert der Immobilie massiv erhöhen kann.

Zu den sinnvollsten Investitionen gehört beispielsweise die Anschaffung einer neuen Küche oder der Anbau eines Winter- oder Sommergartens.

Warum es sinnvoll ist, noch Geld in die eigene Immobilie zu stecken

Die Renovierung und die zusätzliche Ausstattung einer gekauften Immobilie sind vor allem aus zwei Gründen interessant.

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Der erste Grund betrifft so gut wie alle Menschen und lässt sich mit dem Sprichwort „Das Auge isst mit!“ sehr gut ausdrücken. Jeder von uns sieht gerne Dinge in einem gepflegten und einwandfreien Zustand.

Wenn Interessenten zur Besichtigung kommen, können Kleinigkeiten genau diesen wichtigen Unterschied machen. Ein zerkratzter Parkettboden, schmutzige Wände, ein ungemähter Rasen, eine Küche aus den 1980er-Jahren – all diese Dinge versprühen wenig Charme und führen nicht gerade dazu, das Kaufinteresse massiv zu erhöhen. Vor allem ist niemand bereit, dafür auch einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Der zweite Grund betrifft nur eine ganz bestimmte, aber sehr wichtige Zielgruppe, die noch dazu von Jahr zu Jahr anwächst. Viele Menschen haben heutzutage nicht mehr die Zeit oder die Lust dazu, sich selbst um aufwendige Renovierungsarbeiten zu kümmern oder ein Haus beziehungsweise eine Wohnung stilvoll einzurichten.

Die Gründe dafür können unterschiedlich sein: Ein stressiger Job, der das nicht zulässt, familiäre Verpflichtungen oder beispielsweise wenig handwerkliches Geschick.

In jedem Fall will diese Zielgruppe fertige Lösungen präsentiert bekommen und ist in der Folge dafür aber auch bereit, einen sehr hohen Preis dafür zu bezahlen.

Welche Aufwertungsmöglichkeiten gibt es?

immobilienrenovierung-gruendeDer erste und wichtigste Schritt ist immer die Sanierung. Priorität haben dabei die Böden und die Wände.

Sollte es sich bei dem vorhandenen Boden nicht gerade um einen qualitativ hochwertigen alten Holzboden handeln, empfiehlt es sich auf alle Fälle, diesen im Zuge der Sanierung in der ganzen Wohnung zu ersetzen. Ansonsten sollte ein Spezialist damit beauftragt werden, den alten Boden entsprechend aufzubereiten. Das kann die Optik völlig verändern und wahre Wunder bewirken.

Bei den Wänden ist Zurückhaltung gefragt. Auch wenn man selbst ein Fan eines bestimmten Farbtons oder Musters ist, empfiehlt es sich, die Wände lediglich in weißer Farbe auszumalen.

Auf der Toilette und im Badezimmer sollte das Alter und der Zustand der Fliesen genau inspiziert werden. Falls es sich um neutrale Fliesen in einem guten Zustand handelt, ist es sinnvoll, nur die Fugen intensiv zu reinigen.

Doch aufgrund der Feuchtigkeit kommt es gerade im Badezimmer oft zu ersten Ansammlungen von Schimmel.

Für Interessenten handelt es sich dabei um ein echtes No-Go, das dazu führt, dass das Kaufinteresse innerhalb von einer Sekunde von 100 auf 0 abflaut. Deshalb sollten die Fliesen in diesem Fall getauscht und das Badezimmer mit einer entsprechenden Abluftmöglichkeit ausgestattet werden, um die Schimmelbildung in Zukunft gleich gänzlich zu vermeiden.

Interessenten überraschen und begeistern statt zufriedenstellen

Bei der Aufwertung der Immobilie spielt der sogenannte „Wow-Effekt“ eine große Rolle.

Das bedeutet in der Praxis: Bevor alle Räume mit durchschnittlicher Ausstattung ausgestattet werden, ist es ratsam, sich nur auf einen Teil der Wohnung oder des Hauses zu konzentrieren, diesem dafür aber die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Eine gute Möglichkeit bei vielen Häusern ist beispielsweise der Anbau eines Wintergartens. Eigentlich ist dieser Begriff irreführend, denn ein Wintergarten ist im erweiterten Sinn auch ein Sommergarten, da er vor allem dazu gedacht ist, die warme Jahreszeit deutlich zu verlängern und so auch im Frühling und im Herbst bei niedrigeren Temperaturen die Sonne voll genießen zu können.

Der Vorteil dabei ist, dass die Gartenmöbel nicht mehr aufwendig mit Planen oder anderen Konstruktionen vor den unterschiedlichen Wetterkapriolen geschützt werden müssen. Ebenso ist es nicht erforderlich, diese im Winter abzubauen und im Keller oder einer Scheune zu lagern.

Ein Sommer- und Wintergarten bietet Unabhängigkeit vor Wind und Wetter und dementsprechend auch Schutz vor damit verbundenen Schäden.

Als besonders gute Materialen für die Ganzjahresnutzung haben sich Aluminium und Glas erwiesen. Denn die Leichtbauweise des Aluminiums ermöglicht die Realisierung der unterschiedlichsten Formate je nach den örtlichen Gegebenheiten. Glasscheiben bieten einen ungehinderten Blick in die schöne Natur und gleichzeitig einen Schutz vor allen Wettereinflüssen.

Eine weitere Möglichkeit, durch eine spezielle Ausstattung der Immobilie einen Wow-Effekt beim potentiellen Käufer zu provozieren, ist durch die Installation einer Heimsauna. Jeder träumt davon, einen kleinen Wellnessbereich im Keller oder neben der Waschküche zu haben. Dabei kann man Saunakabinen, platzsparende Ecksaunen oder auch Infrarotkabinen in praktischen Aufbausets kaufen und meist optional auch einen Aufbauservice nutzen.

Der Wohfühlfaktor ist durch eine eigene Saune in den vier Wänden einfach viel höher und bei potentiellen Käufern kann es das entscheidende emotionale Argument sein, sich für die Immobilie zu entscheiden, obwohl die Investition nur ein paar tausend Euro kostet.

Küche und Badezimmer haben Vorrang

In der Wohnung selbst sollten bei der Sanierung die Küche und das Badezimmer oberste Priorität haben. Eine modern gestaltete und mit hochwertigen Elektrogeräten ausgestattete Küche mit einer großen Arbeitsfläche kann den entscheidenden Unterschied machen.

Allein durch die damit verbundenen Fotos für das Exposé erhöht sich die Zahl der Besichtigungstermine in den meisten Fällen um ein Vielfaches.

Im Laufe der letzten Jahre haben sich unsere Ansprüche an das Wohnkonzept deutlich verändert. Zeitgemäße Küchen paaren Funktionalität und Ästhetik gekonnt miteinander und bilden den Mittelpunkt des erweiterten Wohnzimmers als zentralen Lebensraum.

Auch die Anforderungen an ein Badezimmer sehen heute anders aus als noch vor zehn oder zwanzig Jahren. Wer ausreichend Platz hat, kann hier mit einer schönen Badewanne für zusätzliche Ästhetik sorgen oder mit einer Dampfdusche den Komfort erhöhen.

Das Badezimmer muss heute nicht mehr zwingend ein abgetrennter Raum sein, sondern kann durch eine Glasfront gekonnt mit der restlichen Wohnung verbunden werden. Das ist vor allem für Sanitärräume ohne Außenfenster interessant, um die Helligkeit dieser deutlich zu erhöhen.

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