Immobilien-Boom: Wie auch Kleinanleger mitverdienen können

immobilienboom-deutschland

Durch Crowdinvesting kann bereits mit geringen Beträgen am lukrativen Immobilien-Markt teilgenommen werden.

Der österreichische und deutsche Immobilenmarkt ist bei Investoren sehr beliebt, den alle großen Metropolen wachsen beständig, so auch z.B. Wien. Kein Wunder, wurde die österreichische Hauptstadt erst kürzlich erneut zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Zum bereits achten Mal in Folge.

Für die Auszeichnung verantwortlich ist das Beratungsunternehmen Mercer, das 231 Großstädte anhand 39 Kriterien bewertet. Diese umfassen politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte. Zudem wird auch das Gesundheits- und Bildungsangebot bewertet.

Immobilien-Boom in Deutschland und Österreich

In Österreich konnte die Branche ein neues Rekordjahr verzeichnen, noch nie zuvor wurde so viel investiert.

Auch der deutsche Markt wird von Experten als sehr attraktiv eingestuft. Dies ruft mittlerweile auch ausländische Investoren auf den Plan. In Österreich kamen im Halbjahr 2016 bereits 41 Prozent der Immobilien-Investments aus dem Ausland. Verständlich, ist die Rendite vergleichsweise stabil geblieben.

Deutschland Rendite-Spitzensatz von mehr als 8 Prozent

In Deutschland war das Transaktionsvolumen mit 65,7 Milliarden Euro erstmals seit 2009 leicht rückläufig, allerdings ist dies nicht auf mangelndes Interesse, sondern auf Angebotsknappheit zurückzuführen.

Für Immobilien Investoren ist der deutsche Markt nach wie vor sehr interessant. Auch hier sind die Renditen stabil geblieben. In Bremen sind gar 7,4 Prozent, in Leipzig 7,7 Prozent und in Mönchengladbach 8,1 Prozent möglich.

Diese Renditen resultieren daraus, dass immer mehr Menschen in große Städte ziehen. In Wien als Beispiel werden ab 2029 mehr als zwei Millionen Einwohner leben. Allerdings ist dies mit größeren logistischen Herausforderungen verbunden, den neuer Wohnraum muss her und zwar dringend.

Dies hat in den vergangenen Jahren einen wahren Immobilien-Boom in der österreichischen Hauptstadt ausgelöst. Das einzige Problem dabei: Ohne größerem Eigenkapital war das Mitwirken an diesem lukrativen Markt lange Zeit unmöglich.

Nun haben jedoch auch Kleinanleger die Möglichkeit am Immobilien-Boom mitzuverdienen und zwar mittels Crowdinvesting.

Die Idee dahinter: Der nötige Betrag für ein Wohnprojekt wird nicht von einem einzelnen großen Kapitalgeber aufgebracht, sondern vielen Anlegern mit kleineren Beträgen stellen das Kapital zur Verfügung.

Im Gegenzug erhalten die Kleinanleger hohe Renditen von bis zu Prozent. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass so die regionalen Anleger die Entwicklung ihrer Stadt zu einem gewissen Grad mitbeeinflussen können. Auch der Fortschritt des Bauprojekts lässt sich so jederzeit mitverfolgen wenn das Projekt in der eigenen Stadt gebaut wird.

Überblick bei der Fülle von Objekten bewahren

Um als Anleger den Überblick zu wahren bieten mehrere Webseiten einen guten Überblick und diesen als eine gute Anlaufstelle für Entwicklungen und Trends unter anderem auch für den Immobilienmarkt.

Die Plattformen für Crowdinvesting bieten Hinweise und Ideen für künftige Anlageentscheidungen, ohne viel Zeit für eigene Recherche und Analyse aufzubringen. Dies könnte für jene interessant sein, die erstmals in diesen Markt investieren wollen und bisher nicht den Überblick oder das nötige Kapital hatten.

Passives Einkommen durch Crowdinvesting

Durch Crowdinvesting sind nämlich auch Investments mit kleineren Beträgen in den Immobilien-Markt möglich.

Bei einer Rendite von bis zu acht Prozent in Österreich ein Deutschland eine durchaus lohnende Herangehensweise für ein passives Einkommen. Bei einigen österreichischen und deutschen Plattformen ist man bereits mit kleinen Beträgen von von 100 bis 1000 Euro dabei oder kann mit bereits 500 EUR in Immobilien investieren.

In Österreich gibt es kein Limit für einzelne Investitionen und in Deutschland können bis zu 10.000 Euro laut Gesetz jeweils in ein Projekt investiert werden.

Was sich jetzt in der Theorie sehr einfach anhört, ist in der Praxis dann doch kein Kinderspiel. Das Internet bietet eine schier unendliche Auswahl an möglichen Investment-Plattformen. Für Neueinsteiger eine große Eintrittsbarriere.

Interessierten bleiben somit nur zwei Möglichkeiten: Eigenständig nach recherchieren und etliche Portale und Artikel durchsuchen oder auf gesammelte Informationen von spezialisierten Plattformen zurückzugreifen.

Aber auch der Staat bietet Orientierungshilfen an, eine solche Möglichkeit. Für seriöse Plattformen bietet auch die WKO mit einem bestimmten Crowdinvesting-Gütesiegel und der deutsche Bundesverband Crowdfunding.

Lohnende Alternative zum Sparbuch

Bei Renditen von bis zu acht Prozent und Zeiten, in denen Nullzinsen auf Sparkonten üblich sind, ist das Crowdinvesting auch für Kleinanleger eine überlegenswerte Möglichkeit das eigene Geld zu vermehren.

Als nächsten Schritt gilt es das richtige Projekt für sich zu finden. Wichtige Kriterien sollten nicht immer nur die Höhe der Rendite sein, sondern auch das Projekt selbst. So kann die Lage eines Projekts entscheidend sein, zentrale Lagen können meist deutlich schneller und früher verkauft werden als abgelegene Lagen am Stadtrand oder darüber hinaus.

Auf Crowdcircus, einer Suchmaschine für Crowdinvesting-Projekte erhalten Interessierte schnell Überblick über potentielle Anlageobjekte in Österreich, Deutschland und weiteren Ländern. Mit wenigen Mausklicks kann man sich so ein Asset an lohnenden Immobilien-Projekten zusammenstellen und eine gute Alternative zum Sparbuch schaffen, auf dem das Geld kaum mehr wird.

Grundsätzlich ist Crowdinvesting nicht auf Immobilien beschränkt, dennoch bieten gerade Immobilien oft ein transparenteres Geschäftsmodell als Start-ups.

Nur wenige Mausklicks bis zum ersten Investment

Ist dann ein spannendes Projekt gefunden, dauert es zumeist nur mehr wenige Mausklicks bis zum Investment.

Auch wenn anfangs nur wenig Kapital verfügbar ist vermehrt sich dieses durch den Zinseszinseffekt schnell, so kann bereits in wenigen Jahren eine ordentliche Summe angespart werden und durch die kurzen Laufzeiten bleibt das Geld dennoch auch kurzfristig verfügbar.

Die jährlichen Auszahlungen sollten dann nicht wieder unverzinst liegen bleiben, sondern können direkt weiter angelegt werden.

Totalausfall eines Projekts einkalkulieren

Die meisten Crowdinvesting-Anlageobjekte haben eine kurze Laufzeit und bringen eine jährliche Ausschüttung mit sich.

Gleichzeitig muss man sich allerdings auch im Klaren sein, dass im schlimmsten Fall ein Totalausfall eines Projekts eintreten kann. Das Investment ist dann weg. Hierfür lohnt es sich zu streuen, also in mehrere Objekte gleichzeitig zu investieren.

Crowdinvesting-Plattformen versuchen jedoch durch einen späten Einstieg sowie genaue Prüfung des Projekts das Risiko für Investoren zu minimieren.

Crowdinvesting aus Österreich

Die Branche der Finanztechnologie (FinTech) wächst und es bewegen sich immer mehr Investoren auf neuem Terrain und zwar auf Online-Plattformen, die ihnen mehr Kontrolle und Transparenz über ihre Finanzen ermöglichen und Vorteile bei der effizienten Abwicklung über das Internet bringen.

Auch die große österreichische Plattform Rendity erleichtert Investoren den Prozess der Immobilieninvestitionen und hilft diesen effizienter zu gestalten, was zu erhöhter Transparenz, niedrigeren Gebühren und höheren Renditen führt.

Quellen:
https://www.trend.at/branchen/immobilien/oesterreich-immobilien-branche-7564827
https://www.absolut-research.de/news/detail/n/deutschland-attraktiv-fuer-immobilieninvestments/
https://www.trend.at/branchen/immobilien/oesterreich-immobilien-branche-7564827https://www.absolut-research.de/news/detail/n/deutschland-attraktiv-fuer-immobilieninvestments/

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Stimmen)
Loading...

Über den Autor

Marco

Er ist Gründer von Immoanleger und selbstständiger Immobilienfachmann sowie langjähriger Immobilien Investor. Er zeigt dir, wie auch du erfolgreich in Immobilien investierst. Folge ihm auf Facebook und Twitter.

Schreibe ein Kommentar