Sollte ich mein Geld wirklich in Immobilien investieren?

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Soll ich wirklich in Immobilien investieren?

Die Frage, ob eine Investition in Immobilien sinnvoll ist, kann nicht pauschal mit Ja oder Nein beantwortet werden. Es hängt immer von deiner derzeitige Situation ab.

Viele Serien und Fernsehsendungen zeigen immer wieder wie toll und lukrativ es sein kann, in Immobilien zu investieren. Und es gibt dutzende Bücher über Immobilien Investments und alle loben ein Immobilien Investment in den höchsten Tönen.

Vor einiger Zeit habe ich diesen Blogpost geschrieben: 10 Gründe, warum du in Immobilien investieren solltest. Ich glaube zwar das jeder in Immobilien investieren kann… ich weiß aber auch, dass nicht jeder sein Geld in Immobilien anlegen sollte.

In diesem Artikel heute möchte ich genau auf dieses Thema eingehen und dir dabei helfen zu entscheiden, ob eine Immobilie für dich als Kapitalanlage überhaupt sinnvoll ist und in Frage kommt.

Was denkst du über Immobilien?

Was denkst du über Immobilien?

Was denkst du über Immobilien?

Als erstes sollten wir einige Grundregeln für diese Diskussion schaffen.

Wenn du die Wörter „Immobilien Investment“ hörst… an was denkst du?

Einige denken hier sofort an „kaufen, renovieren und mit Profit weiterverkaufen“. Hier gibt es viele Beispiel von Investoren, die eine Immobilie kaufen, diese renovieren (und damit den Wert steigern) und anschließend mit Gewinn wieder verkaufen.

Andere wiederum denken gleich an die Immobilienstrategie „Halten im Bestand“ und dem damit verbundenen „Herumschlagen“ mit den Mietern.

Oder gehörst du zu den Menschen, die bei einem Immobilieninvestment an REITS und Immobilien Crowdfunding denken.

Du siehst also, mit Immobilien Geld verdienen kannst du auf mehrere Arten, aktiv sowie passiv.

Nicht selten wir die Möglichkeit in Immobilien zu investieren gleich wieder verworfen, da man sich nicht mit den Mietern herumschlagen möchte oder Toiletten reparieren will. Doch ich würde dir raten, das ganze in einem anderen Licht zu betrachten.

Frage dich nicht „Soll ich in Immobilien investieren?“, sondern ändere die Fragestellung: „Bringt mich ein Immobilien Investment näher an mein Ziel?“.

Für mich ist die Antwort ein ganz klares „JA!“.

Doch lass und das etwas genauer betrachten und schauen, ob es für dich Sinn macht eine Immobilie als Kapitalanlage zu kaufen.

Was sind deine Ziele?

Was sind deine Ziele?

Was sind deine Ziele?

Was willst du in deinem Leben erreichen?

Wenn du ein unglaublich hohes Einkommen haben willst, deinen Job lieben möchtest und für immer so leben möchtest… dann sind Immobilien Investitionen wahrscheinlich nichts für dich. In Immobilien zu investieren – egal ob passiv oder aktiv – ist niemals ganz schmerzfrei.

Es erfordert harte Arbeit, auch wenn die meiste Arbeit mentaler Natur ist. Wenn du also nicht stetig wachsen möchtest, warum willst du dann in Immobilien investieren?

Doch wenn du dir deine Zukunft ausmalst, die besser ist als das Leben, das du jetzt lebst… dann können dir Immobilien dabei helfen deine Ziele zu erreichen.

Immobilien sind nicht der einzige Weg, um Wohlstand aufzubauen.

Es gibt viele Möglichkeiten, reich zu werden. Ein eigenes Business starten, mit Aktien handeln oder der gute alte Weg des Sparens. Jeder kann Wohlstand aufbauen wenn er nur 10-20% seines Einkommens in risikoarme Anlagen investiert.

Doch mein Ziel ist es nicht, in 30 Jahren in Rente zu gehen. Das kann jeder. Mein Ziel ist es, finanziell Frei zu sein, und ein Leben zu leben, das nicht von einem Chef, einem 9-to-5 Job oder von finanziellen Problemen beherrscht wird. Ein Leben, das durch Chancen und meinen eigenen Entscheidungen bestimmt wird.

Immobilien ermöglichen mir diese finanzielle Freiheit auf verschiedene Arten zu erreichen. Zum Beispiel lebe ich seit Jahren aus dem Cashflow meiner Immobilien und kann gleichzeitig das Darlehen abzahlen und meinen Wohlstand aufbauen – auch wenn ich gerade schlafe.

Und dann ist da noch die Hebelwirkung.

Wenn ich in Immobilien investiere, habe ich die Möglichkeit mit dem Geld anderer (Partner, Bank, Darlehen, etc.) meine Investments zu finanzieren. Dadurch kann ich mehr Chancen nutzen, als wenn ich mein eigenes Geld dafür einsetzen müsste.

Für 10.000 € bekomme ich nicht eine Immobilie, die nur 10.000 € wert ist… ich kaufe mit meinem Eigenkapital und einer Finanzierung eine Immobilie die 100.000 € Wert ist (oder sogar viel mehr). Bedenke aber, das die Hebelwirkung in beide Richtungen funktioniert – und wenn etwas schief lauft, sieht es sehr schnell schlimm für dich aus.

Ich glaube fest daran, das eine Immobilien Investition der schnellste und sicherste Weg ist, Wohlstand aufzubauen. Deswegen passen Immobilien auch so gut zu meinen Zielen: Schneller und sicherer Vermögensaufbau.

Trifft das auch auf dich zu?

Die Vor- und Nachteile von Immobilien

Vor- und Nachteile von Immobilien

Vor- und Nachteile von Immobilien

Vielen Menschen fällt eine Entscheidung leichter, wenn sie eine Liste mit den Vor- und Nachteilen machen. Lass uns das also auch machen.

Wie ich bereits gesagt habe, gibt es viele verschiedene Wege in Immobilien zu investieren. Ich werde mich hier etwas allgemein halten, doch ich denke du verstehst worum es mir bei der folgenden Liste geht.

Vorteile von Immobilien:

  • Du kannst viel schneller Vermögen schaffen als durch einfaches Sparen
  • Du generierst einen passiven Cashflow
  • Du hast die volle Kontrolle über dein Investment
  • Eine Immobilie schützt dein Geld vor der Inflation
  • Es gibt eine Vielzahl an Strategien und Nischen, in die du investieren kannst
  • Immobilien und Wohnraum werden IMMER benötigt
  • Die Vergangenheit zeigt, das Immobilien langfristig immer ein gutes Investment sind
  • Du kannst Verhandeln und einen guten Kaufpreis herausschlagen (unter dem Marktdurchschnitt)
  • Du kannst mit wenig Eigenkapital schnell großes Vermögen aufbauen (Hebelwirkung)

Nachteile von Immobilien:

  • Die Auseinandersetzung mit Mietern kann schwierig sein
  • Die Koordination von Bauunternehmen kann sich schwierig gestalten
  • Erhöhter Stress wenn Dinge nicht so laufen, wie sie sollen
  • Eine hohe Hebelwirkung führt zu höherem Risiko
  • Je mehr Immobilien zu investierst, desto größer ist das Risiko verklagt zu werden
  • Die Buchführung und Bürokratie kann sehr umfangreich sein
  • Alle Eier in einen Korb zu legen kann sehr riskant sein
  • Wenn du einen Fehler begehst, kann du viel Geld verlieren

Ich bin mir sicher das es noch viele weitere Vor- und Nachteile gibt. Vielleicht fallen dir noch welche ein, dann hinterlasse mir doch unter diesem Artikel ein Kommentar.

Fakt ist aber: Es gibt kein „perfektes Investment“.

Für mich persönlich überwiegen die Vorteile, doch das muss nicht heißen das es dir genau so geht.

Lass uns jetzt einen Blick auf einen der wichtigsten Faktoren werfen, der darüber bestimmt, ob du in Immobilien investieren solltest oder nicht: Deine Persönlichkeit.

Lass uns über deine Person reden

Mindset eines Immobilien Investors

Mindset eines Immobilien Investors

Einige Personen können einfach nicht erfolgreich in Immobilien investieren.

Das ist nichts schlimmes… es ist mehr ein persönliches Ding. Lasse mich das etwas genauer erklären.

Wenn du schnell gestresst bist und nicht anpacken willst, wenn es mal drauf ankommt, dann sind Immobilien wohl eher nichts für dich. In Immobilien zu investieren kann hart sein und erfordert diese Fähigkeiten. Es gibt Wege und Möglichkeiten das auszugleichen, z.B. indem du eine zuverlässige Hausverwaltung beauftragst oder in REITS investierst.

Doch egal wie du dich entscheidest: Immobiliengeschäfte und ein gewissen Grad an Stress gehören zusammen, so wie meine Frau und ihr Kaffee am Morgen… es ist untrennbar 🙂

Außerdem solltest du die Bereitschaft haben, dich ständig weiterzuentwickeln und wenn es drauf ankommt, auch mal kreativ zu sein. Es ist nicht so wie bei Aktien oder Immobilienfonds, wo du dein Geld einfach einem Fondsmanager gibst und der dann alles für dich regelt. Du MUSST deine Hausaufgaben machen und das erfordert stetiges Lernen.

Ja, du musst vielleicht ein Buch lesen (oder zehn), du musst vielleicht einen Blogartikel lesen (oder hunderte) und du musst vielleicht auch ein lokales Treffen von anderen Immobilien Investoren besuchen. Der Punkt ist: Ein erfolgreicher Immobilieninvestor hört nie auf zu lernen!

In Immobilien zu investieren erfordert also ein gewisses Risiko und du musst bereit sein, das einzugehen. Wenn du krampfhaft davor angst hast, dein Geld zu verlieren oder es zu vermasseln… dann ist ein Immobilien Investment womöglich nicht für dich geeignet.

Also… wie ängstlich oder risikoaffin bist du?

Bevor du dein erstes Immobilien Investment tätigst, schätze ehrlich deine Persönlichkeit ein. Bist du bereit, ein gewisses Risiko einzugehen? Kannst du mit dem Stress umgehen? Hast du deine Hausaufgaben gemacht? Bist du bereit hart zu arbeiten? Ist dein Lebenspartner einverstanden? Sei ehrlich.

Also… “Soll ich in Immobilien investieren?”

Die Frage „Soll ich in Immobilien investieren“ ist etwas komplizierter als es auf den ersten Blick erscheint.

Doch für mich persönlich lautet die Antwort: Ja, es funktioniert.

Immobilien als Kapitalanlage stimmen mit meinen Zielen, meinem Lifestyle und meinen Fähigkeiten überein. Ich habe eine Leidenschaft dafür und in meinem Fall (und tausend anderen) funktioniert es.

Doch wie ich in der Einleitung dieses Artikels geschrieben habe: Es ist nicht für jeden geeignet. Es erfordert harte Arbeit und Zeit. Doch du musst nicht alles alleine machen. Hier auf Immoanleger möchte ich dich bestmöglich unterstützen und dir das Wissen vermitteln, mit dem du deine erste, eigene Renditeimmobilie erwerben kannst.

Fragen? Feedback? Gerne kannst du mir unten ein Kommentar hinterlassen!

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Über den Autor

Marco

Er ist Gründer von Immoanleger und selbstständiger Immobilienfachmann sowie langjähriger Immobilien Investor. Er zeigt dir, wie auch du erfolgreich in Immobilien investierst. Folge ihm auf Facebook und Twitter.

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